Luxembourg

Rotes Meer: Schwebt Crew von entführtem Autotransporter in Gefahr?

L'essentiel - news

Nachrichten / L'essentiel - news 3 Views comments

Publiziert

Rotes MeerSchwebt Crew von entführtem Autotransporter in Gefahr?

Der japanische Betreiber Nippon Yusen hat keinen Kontakt zum entführten Autotransporter «Galaxy Leader». Der Iran gibt an, nicht für die Beschlagnahme verantwortlich zu sein. 

1 / 3
Der Betreiber der «Galaxy Leader» hat keinen Kontakt zum Autotransporter.

Der Betreiber der «Galaxy Leader» hat keinen Kontakt zum Autotransporter.

via REUTERS
Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen hatten am Sonntag mitgeteilt, im Roten Meer ein israelisches Schiff gekapert und zur jemenitischen Küste gebracht zu haben.

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen hatten am Sonntag mitgeteilt, im Roten Meer ein israelisches Schiff gekapert und zur jemenitischen Küste gebracht zu haben.

Vesselfinder.com
Der Iran wies eine Verstrickung in die Entführung des Frachtschiffes zurück. Widerstandsgruppen der Region träfen Entscheidungen auf Grundlagen ihrer eigenen Interessen.

Der Iran wies eine Verstrickung in die Entführung des Frachtschiffes zurück. Widerstandsgruppen der Region träfen Entscheidungen auf Grundlagen ihrer eigenen Interessen.

IMAGO/ZUMA Wire

Der japanische Betreiber des von jemenitischen Rebellen im Roten Meer entführten Frachtschiffes hat keinen Kontakt zu dem Autotransporter «Galaxy Leader». Wie Nippon Yusen, besser bekannt als NYK Line, am Montag bekannt gab, tausche man Informationen mit dem britischen Schiffsbesitzer aus. «Wir handhaben die Situation mit der Sicherheit der Besatzungsmitglieder als oberste Priorität», hieß es in einer Mitteilung.

Die japanische Regierung verurteilte die Entführung «entschieden», wie der Sprecher Hirokazu Matsuno sagte. Tokio arbeite mit den betreffenden Ländern zusammen, um die Freilassung des Schiffes und der Besatzung sicherzustellen.

Schiff von Huthi-Rebellen gekapert

Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen hatten am Sonntag mitgeteilt, im Roten Meer ein israelisches Schiff gekapert und zur jemenitischen Küste gebracht zu haben. Hintergrund sei eine «moralische Verpflichtung gegenüber dem unterdrückten palästinensischen Volk», hieß es in einer X-Mitteilung von Huthi-Militärsprecher Jahja Sari. Alle Schiffe mit Verbindungen zum «israelischen Feind» würden «legitime Ziele». 

Nach Berichten in israelischen Medien steht ein Unternehmen hinter dem Schiff, das zum Teil dem britisch-israelischen Geschäftsmann Rami Ungar gehört. Um ein israelisches Schiff handele es sich jedoch nicht. Auch sei kein israelischer Staatsangehöriger an Bord.

Iran weist Verstrickung zurück

Der Iran wies eine Verstrickung in die Entführung des Frachtschiffes zurück. Widerstandsgruppen der Region träfen Entscheidungen auf Grundlagen ihrer eigenen Interessen, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Nasser Kanaani, in Teheran.

An Bord sind 25 Besatzungsmitglieder, unter anderem aus der Ukraine, Bulgarien, Mexiko und den Philippinen. Japanische Staatsbürger seien nicht dabei, teilte die Regierung in Tokio weiter mit. Die «Galaxy Leader» habe keine Fracht geladen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. 

«L'essentiel» auf WhatsApp

Abonniere unseren neuen WhatsApp-Kanal per Link-Klick oder QR-Scan, aktiviere die kleine ???? und erhalte eine News-Übersicht sowie spannende Storys und Unterhaltung zum Feierabend.

(DPA/bre)

Comments